Ferienhundebetreuung

Es liegt uns am Herzen, dass sich ihr Hund bei uns wohl fühlt.

Unsere Ferienhunde sind bei uns in raumhohen, voneinander abgetrennten Plätzen untergebracht, die jedem Hund seinen eigenen und frei verfügbaren Rückzugsort gewähren. Somit kann jeder Hund die von zuhause bekannte eigene Decke oder sogar das komplette Körbchen über den Zeitraum der Betreuung dabei haben. Um eine Futterumstellung zu vermeiden, bekommt jeder Hund sein bekanntes Futter. Auch für den Hund frei zur Verfügung stehende Spielzeuge oder Kauknochen können so problemlos mitgegeben werden, da kein anderer Hund diese Dinge streitig machen kann. So hat jeder Hund ständig Sichtkontakt zu anderen Hunden, allerdings auch seinen ganz privaten Rückzugsort.

Die Hunde sind mehrmals täglich unter Aufsicht und in der Gruppe im Freien (Freilauf mit anderen Hunden). Dabei steht den Hunden eine Fläche von circa 600 qm zur Verfügung. Sollten die Hunde nicht spielen, sind sie meist mit “Zeitungslesen” beschäftigt, da ständig neue Gerüche und Hunde in unserem Freilauf über der Woche anwesend sind.

Wir bieten auch Einzeltrainings als Zusatzleistung mit dem Hund auf Nachfrage an. Wir arbeiten mit dem Hund das, was gewünscht wird und lernen dem Hund auch Neues (z.B. Gegenstandsuche, Apportieren), besprechen das Gearbeitete am Ende der Ferienhundezeit und filmen diese Einheiten zusätzlich.

Vor der Aufnahme eines Hundes vereinbaren wir ein gemeinsames Treffen, um uns mit den Gewohnheiten des jeweiligen Hundes vertraut zu machen. Dabei wird die Verträglichkeit mit anderen Hunden, Katzen und Hühner abgefragt, sowie sich über Hörzeichen, Gehorsam und Fressgewohnheiten ausgetauscht.

Ein Ferienhund mit Heimweh ist bisher bei uns noch nicht vorgekommen.

Assistenz- und Therapiehunde

Im Auftrag des Mein Assistenzhund e.V. bilden wir Assistenz- und Therapiehunde aus.

Assistenzhunde - Diabetiker- und Epilepsiewarnhund

Der Diabetikerwarnhund ist für den Diabetiker eine großartige Hilfe, erleichtert das Leben und macht es vor allem sicherer. Allerdings muss der Hund immer an dessen Seite sein, wie zum Beispiel im Beruf oder der Ausbildung, der Freizeitgestaltung (z.b. beim Einkauf, im Kino oder Urlaub) und beim allgemeinen gesellschaftlichen Leben.

Hunde arbeiten hierbei zum einen mit ihrem hervorragend ausgebildeten Geruchsinn. Hunde besitzen circa 220 Millionen Geruchszellen mehr als der Mensch. Deswegen können sie schon kleinste Veränderungen im Schweiß bzw. der Atemluft des Menschen wahrnehmen. Fällt ein Diabetiker in eine Über- oder Unterzuckerung, riecht dieser anders. Außerdem erkennt der Hund eine Über- bzw. Unterzuckerung am Verhalten des Diabetikers. Ein solcher spricht, bewegt und verhält sich anders als sonst. Durch seine Ausbildung verknüpft der Hund diese Signale und zeigt dem Menschen seine Über- bzw. Unterzuckerung an.

Das Team aus Diabetiker und Diabetikerwarnhund muss den Willen zum ständigen Lernen mitbringen. Die Ausbildung ist anspruchsvoll und zeitaufwendig. Das Erlernte muss ständig geübt und vertieft werden. Schließlich soll der Hund zuverlässig gefährliche Situation frühzeitig anzeigen können. Zudem sind aufgrund der gewissenhaften Ausbildung die Kosten sehr hoch. Zusätzlich muss der Hund körperlich sowie finanziell versorgt werden. Dazu gehört eine gesunde und ausgeglichene Ernährung, Tierarztbesuche, Bewegung und Spiel und Spaß.

Der Epilepsiewarnhund ( engl. „seizure alert dog“) bemerkt einen Anfall im Vorfeld und zeigt diesen seinen Besitzer durch bestimmte Zeichen an. Dadurch ist es dem Epileptiker möglich, sich sicher zu betten oder über Medikamenteneinnahme den Anfall abzuwenden.

Jeder Hund ist in der Lage durch Training Anfälle mit einer Hilfeleistung zu verknüpfen. Es wurde eher durch Zufall entdeckt, dass Hunde Anfälle anzeigen können. Epilepsie-Betroffenen haben immer wieder berichtet, dass sich ihr Hund anders oder auffällig benahm, bevor sie einen epileptischen Anfall erlitten.

Therapiehunde

Therapeutische Begleithunde (Besuchshunde) sind bestens sozialisierte Familienhunde, die über eine hohe Toleranzschwelle und natürlich keinerlei Aggressionen verfügen. Sie „arbeiten“ vornehmlich nicht im therapeutischen Sinne, sondern auf sozialer Ebene. In Senioreneinrichtungen fördern Besuchshunde die Mobilität der besuchten Menschen, durch Spiele, Füttern sowie Streicheln und bieten darüber hinaus noch für längere Zeit Gesprächsstoff.

Diese Hunde müssen keine vorher antrainierten Aufgaben erfüllen. Sie sollen jedoch sicher im Umgang mit Menschen und ungewöhnlichen Situationen (Rollstuhl, Rollator, Gehhilfen, plötzlich auftretende Geräusche usw.) sein.

Therapiehunde sind Hunde, die vor allem in der tiergestützten Therapie eingesetzt werden. Der Hund „arbeitet“ als Co-Therapeut beim Einsatz von heilpädagogischen Maßnahmen mit Handicaps wie z.B. Psycho-, Physio-, Ergo- oder Sprachtherapie. Hunde sind unvoreingenommen, ungeachtet der äußerlichen Erscheinungsformen der Menschen, und regen zu Aktivitäten an.

Therapiehunde sollten über speziell antrainierte Fähigkeiten verfügen, z.B. Aufheben und Tragen, Apportieren und Fangen von unterschiedlichen Gegenständen. Diese Hunde müssen jederzeit Berührungen in fast jeder Form zulassen. Durch dieses Zulassen der Nähe wirken Therapiehunde als „Spannungslöser“ und „Brückenbauer“.

Die Ausbildung besteht aus einem dreistufigen Prozess der sich ausgehenden vom Eignungstest hin zum therapeutischen Begleithund erstreckt und mit einer weitergehenden Ausbildung zum Therapiehund abgeschlossen werden kann.

Dorntherapie

Bei der Dorntherapie handelt es sich um eine sanfte, manuelle Behandlung der einzelnen Wirbelkörper. Durch diese Therapieform wird das ganze Skelett wieder „ins Lot“ gebracht, d.h. die richtige Statik wird wieder hergestellt.

Die Therapieform ist sanft und nicht ruckartig, wie es in der Chiropraktik verwendet wird. Bei dieser Behandlung sind keine Nebenwirkungen oder Nachteile bekannt. Die Hunde empfinden die Therapie als sehr angenehm.

Der größte Vorteil dieser Behandlung liegt darin, dass eine sofortige Schmerzlinderung durch das Einrichten verschobener Wirbel möglich ist. Nach dem Lösen einer Blockade kann an dieser Stelle noch ein muskelkaterähnlicher Schmerz auftreten, der am zweiten Tage aber wieder abklingt. Nebenbei wird die Durchblutung, Entschlackung und Entspannung der Wirbelsäulenmuskulatur gefördert.

Da beim Hund von der Halswirbelsäule zur Lendenwirbelsäule gearbeitet wird, wird automatisch immer wieder der Blasenmeridian ausgestrichen. Dort befinden sich viele Akupunktur/Akupressurpunkte. Aus diesem Grund kann sich die Behandlung auch positiv auf Magen- und Verdauungsprobleme auswirken.

Schmerzlinderung und eine bessere Koordination des Gangbildes sind auch bei an Gelenksdegeneration erkrankten Hunden zum Beispiel Arthrose, Spondylose, HD oder Bandscheibenvorfall möglich.

Die Gelenkserkrankungen können durch die Dornbehandlung leider nicht geheilt werden, wohl aber die Begleiterscheinungen der Erkrankung. Die Tiere nehmen durch den Schmerz Schonhaltungen ein wodurch es häufig zu weiteren Problemen wie zum Beispiel Wirbelverschiebungen und Verspannungen kommen kann.